Auf dem Weg zum Militärpiloten, Folge 7354 oder so.

Nächste Woche gehts nach Locarno zur PC7-Simulator Abklährung, der letzte Test in meiner Karriere als Militärpilot vor der RS. Nachdem ich jetzt schon so viele hatte, kommt doch mal ein Ende!. Doch von Beginn an:

Noch im Dezember letzten Jahres war ich wieder mal im FAI in Dübendorf zwei Tage zu Gast zur FBA (Fliegerische BerufsAbklärung). Da wurde ich wieder mal in die Zange genommen, ob ich auch wirklich Militärpilot werden will. Hatte da ein paar kleine Probleme beim erklären des Berufswillens als Militärpilot. Das ist aber wohl auch verständlich, wenn man sich überlegt, dass ich noch 14 Monate RS/OS machen muss und erst danach erfahren werde, ob ich wirklich Militärpilot werde. Auf der anderen Seite könnte ich die RS bereits abgeschlossen haben und eines der verschiedenen Jobangebote, welche ich bereits bekommen habe, angenommen haben. Am zweiten Tag wurde ich buchstäblich auf Herz und Nieren geprüft, verschiedene Augentests, Ohrenuntersuchungen, Conconi-Fitnesstest, etc. etc. etc. Jetzt weiss ich sogar, dass die Lichtdurchlässigkeit meiner Haut in Ordnung ist :) Kurz vor Ende aller Tests, als die untersuchende Ärztin meine Röntgenbilder des Rückens untersuchte, fand sie eine kleine Anomalie, welche mich bis heute nicht wissen lässt, ob ich jemals Militärpilot werden kann.
So ist mein Lendenwirbelbereich mehr als normal gekrümmt, und zwei Wirbel in diesem Bereich zu einander verschoben. Mit dieser Erkenntnis konnte ich die FBA verlassen, ohne Positiven oder Negativen Bescheid. Denn diese Anomalie muss von einem Rückenspezialisten untersucht werden, ob sie meine Leistungsfähigkeit als Pilot einschränkt.

Nun zurück in die Gegenwart. Der Rückenspezialist hat sich meine Röntgenbilder genau angeschaut und kam zu dem Schluss, dass diese Anomalie, wie sie auf den Röntgenbildern zu erkennen ist, zwar eine Anomalie sei, meine Leistungsfähigkeit als Militärpiloten aber in keiner Weise beeinträchtigt ist. Es wurde mir aber trotzdem empfohlen ein CT durchzuführen, um genau feststellen zu können, ob es keine grössere Anomalien gibt, welche auf Röntgenbildern nicht gesehen werden können (Natürlich auf Kosten des Militärs). Es schaut also gut aus!

Und so kann ich ohne Angst morgen nach Locarno fahren und den letzen Test auch noch hinter mich bringen. Zuvor musste aber noch etwas von meinem Körper verschwinden. Denn einer der Berufsmilitärpiloten an der FBA hat mir geraten diesen Schritt zu machen, sonst bekäme ich ziemliche Probleme weiter in der Kariereleiter heraufzusteigen, also habe ich es heute morgen vollbracht:

Before:

During:

After:

Obs mir gefällt? Noch keine Ahnung, komisch mit so wenig Haaren in den Spiegel zu schauen, aber man gewöhnt sich an alles.


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