Back from Berlin

In der Woche vom 16. bis 20. Juni waren Rahel und Ich für einen kleinen Urlaub weg. Bevor es ab dem 30. Juni für mich ins Militär geht, wollten wir einige Tage für uns haben. So gingen wir wieder nach Berlin, im Gegensatz zum letztes Jahr nicht mit dem Zug, sondern mit dem Flugzeug, überraschenderweise war der Flug billiger als das Zugticket und auch noch schneller. Übernachtet haben wir wie letztes Mal bei Gritta und Steffen in ihrer tollen Loft am Frankfurter Tor.

Dieses Jahr war es mehr Chill-Ferien, anstatt gross die Stadt anzusehen, besuchten wir viele verschiedene Parks in Berlin und schauten am Abend die EM-Spiele mitten zwischen Deutschen Fans. Wir durften darum auch nicht zu fest für die Portugiesen jubeln. Aber eigentlich ist es uns fast egal wer gewinnt, die Schweiz ist raus und jetzt wird die super Stimmung genossen.

Da wir nicht so viel neues besucht haben, wurde auch nicht so viel fotografiert und darum auch wenig gebloggt.
Nur ein paar Dinge gibt es zu berichten:

Berlin hat wunderschöne Parks und im Gegensatz zu den Parks in Zürich wird einem hier auch viel geboten. So gibt es Tennisplätze, Laufstrecken, Sandfelder, Teiche, Spielplätze und vieles mehr. Perfekte Orte zum abschalten und verweilen.

Lasst euch nicht von Touristen-Restaurants verarschen. An einem Abend hatten wir ziemlich Hunger, waren grad am Alex und gingen in den erst besten Italiener der gerade da war. Natürlich ein Italiener der eigentlich keiner ist (Wienerschnitzel beim Italiener?!?) und nur Touristen bedient. Prompt war die Bedienung grottenschlecht: So hat die Kellnerin mir die Wasserflasche fast angeworfen, da sie mit dem Tablett ungeschickt umging (oke kann mal passieren, aber ein “Entschuldigung” war von ihr nicht zu hören). Bestellt hatten wir einen Salat für beide und je ein Teigwaren-Gericht. Nach dreissig Minuten Wartezeit haben wir uns schon lange gefragt, wo denn der Salat geblieben ist. Gekommen ist er dann zusammen mit dem Hauptgang, welcher selber auch noch mit Rucola überhäuft war.

Daraus haben wir gelernt und suchten uns kleine Restaurants in den Seitenstrassen. Prompt haben wir eines gefunden. Das Café und Bar “Kapelle” am Zionskirchplatz. Man kann dort an jedem Tag à-la-carte Frühstücken, die Räume sind ziemlich alt, aber geben dem Café eine wunderbare Atmosphäre, welche wir zu einem feinen Frühstück genossen haben. Wir können es nur empfehlen und werden sicher wieder dort anzutreffen sein, wenn wir wieder mal in Berlin sind.

Natürlich konnte ich es doch nicht lassen ein paar wenige Fotos zu schiessen.
Wie letztes Jahr waren wir von der Länge der U-Bahnen beeindruckt:
U-Bahn Berlin

U-Bahn Berlin

Und an einem schönen sonnigen Tag gab es auch noch ein schönes Bild von Rahel:
my sun

Ab übernächster Woche geht es dann “endlich” los, ich werde in Payerne als Fliegersoldat einrücken und die Ausbildung als Offizier hoffentlich erfolgreich bestehen.


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