Wenn eine Hochzeit eine neue Kamera fordert und dann Kuchen fotografiert
Ich bins wieder mal. Ich weiss nicht wie viel Anfänge ich noch brauche, doch eigentlich will ich ja mehr bloggen, den Job dazu wäre ja da, ich muss nicht mehr jeden Morgen an ein Antrittsverlesen und dann den ganzen Tag auf dem Feld rumstehen, sondern kann mich den ganzen Tag mit dem Internet und all seinen Dingen befassen. Doch wie es halt so ist, wenn man den ganzen Tag etwas macht, macht man das gleiche am Abend nur ungern. Doch ich weiss wie gut es mir tut, also wird es jetzt gemacht.
Ich arbeite also nun definitiv bei Amazee, eigentlich war das ja klar, doch nur, dass es jetzt hochoffiziell mit Vertrag ist. Bei uns ist in letzter Zeit viel passiert. Es gab drei neue WhiteLabels zu verkünden (1. Growthgenerator – mit KPMG, 2. Intergeneration – mit SGG und Pascale Bruderer, 3. Flashforward – mit Pro7 zur gleichnamigen Serie), das Letztere war für mich das interessanteste. Wir haben die ganze Plattform in gut einer Woche realisiert, schnell wenn man bedenkt, dass der Auftrag mit KPMG über ein halbes Jahr gedauert hat. Doch in einer super Umgebung und super Arbeitskollegen funktioniert das, und genau das herrscht bei Amazee. Es ist jeden Tag inspirierend und ansteckend, so stark, dass man locker mal 12 Stunden am Tag arbeitet. Da wir bei Your-FlashForward überhaupt nicht wussten, wie viele Zugriffe an diesem Abend kommen werden (1’000 – 10’000 Unique Visitors war die Schätzung), entschieden wir uns die Plattform in der ominösen Cloud zu hosten. Besser gesagt bei Amazon – ich weiss, ziemlich ironisch wenn man bedenkt, was in der Vergangenheit von Amazon und Amazee passiert ist, doch ihr Dienst EC2 ist nunmal der beste. Über dieses Thema werde ich noch mehr erzählen, stay tuned. Nur so viel: es waren dann ca 2’000 Unique Visitors in drei Stunden.
Es kommt bald wieder der Sommer, da wollen einige Personen heiraten und natürlich von diesem Ereignis auch Fotos besitzen. Der Februar ist zwar noch nicht im Sommer oder normale Hochzeits-Zeit, doch hatte ich bereits meine erste Hochzeit zu fotografieren. Ich war zwei Tage zusammen mit Rahel unterwegs und haben die Hochzeit von Thomas und Paula fotografiert. Die Bilder dazu sind noch in Bearbeitung, da die beiden noch in den Flitterwochen verweilten. Aber auch dazu wirds noch was zu lesen und zu sehen geben.

Seit längerem realisiere ich, wie meine Canon 1D Mark II an die Grenzen kommt. Nicht an ihre eigenen Grenzen, sondern an die, welche von den Konkurrenten gesetzt werden. Mit fast sechs Jahren ist sie auch schon älter und da hängen AutoFokus, Display, Geschwindigkeit und vor allem ISO-Leistungen hinter her. Da ich mit meiner Fotografie nun definitiv auch Geld verdiene und gerne noch mehr möchte, habe ich mich seit einiger Zeit für eine neue umgesehen. Ohne Stress und direktes Ziel, denn schliesslich will so etwas gut überlegt sein. So habe ich mir also die 5D Mark II, die 7D und die 1D Mark IV angeschaut und kam zum Schluss, dass ich mir die Handhabung und das Feeling einer 1D einfach liegt. Ich kann es nicht genau sagen an was es liegt, aber egal ob ich nun Einstellungen vornehme, durch den Sucher schaue, abdrücke oder mir die Bilder danach auf dem Bildschirm anschaue wurde ich mit einer 5D oder 7D nicht eins, es passte einfach nicht. Das ist bei der 1D Mark IV total anders. Es fühlt sich wie meine Mark II an, einfach neuer, besser und schneller. Somit kam für mich nach einiger Zeit nur die 1D Mark IV in Frage, welche es nun auch geworden ist. Leider noch nicht vor der Hochzeit, doch einen Tag vor dem StartupCamp in Basel, wovon die Bilder (hier und hier) meine ersten 100 Nummern des Auslösezählers besitzen.
Diese grosse Investition bringt auch einige Veränderungen für die Zukunft. So nehme ich mir vor mehr zu Fotografieren, ob das nun Hochzeiten oder Konzerte sind oder auch nur Fotografieren auf dem Weg ins Büro, es wird also in Zukunft einiges mehr von mir zu sehen geben.
Wie die meisten von euch ja wissen, hat meine Freundin Rahel ihr kleines Business begonnen: Rahel’s sweet temptations. Entstanden aus einer kleinen Idee gibt es aktuell doch schon einige Aufträge und wir sind alle gespannt was sich daraus noch ergibt. Da ihre Aufträge zu meist aus dem Twitter raus fallen, musste natürlich auch eine gute Webseite her: http://sweet-temptations.ch/ und da das noch nicht genügt, natürlich auch gute Fotos. Also haben wir uns ein Wochenende Zeit genommen und Makingof-Bilder gemacht. Auch wenn meine Kamera nun bis über ISO 100’000 (was übrigens abartig rauscht, aber sicher einem mal das Leben rettet) kann, muss man sich trotzdem Gedanken um das Licht machen. Denn gerade solche MakingOf Bilder wollen nicht gestellt aussehen. Da unsere Küchenfenster leider nicht direkt der Mittagssonne ausgerichtet ist, musste mit einem Reflektor auf ein bisschen waghalsige Weise nachgeholfen werden. Aber ich denke die Bilder lassen sich sehen.
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- Published:
- 03.06.10 / 10pm
- Category:
- Amazee, Blog, Firma, Fotografie, Informatiker, Konzerte







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